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Wie lange dauert es, surfen zu lernen? Eine ehrliche Antwort

„Wie lange dauert es eigentlich, bis ich surfen kann?“ – das ist die Frage, die wir am Strand von La Pared am häufigsten hören. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber das ist dir zu wenig, oder? Verstehen wir.

Als Pioniere, die seit den Anfängen an diesem Spot unterrichten, geben wir dir eine ehrliche Einschätzung – ohne die üblichen Versprechen vom „Surfen lernen in nur einer Stunde“. Denn zwischen „einmal auf dem Brett gestanden“ und „wirklich surfen“ liegen Welten. Hier ist, was dich realistisch erwartet.

Surfschüler laufen mit ihren Boards ins Wasser am Strand von La Pared, Fuerteventura
Der Start in die Session bei Nalusurf in La Pared.

1. Der erste Tag: deine erste Welle (im Weißwasser)

Die gute Nachricht zuerst: Deine allererste Welle wirst du schon am ersten Tag reiten. Mit dem richtigen Anfänger-Board – einem großen, stabilen Softboard – und einer guten Anleitung schaffen es fast alle, im Weißwasser (den bereits gebrochenen, schäumenden Wellen) aufzustehen und ein paar Sekunden zu gleiten. Dieser Moment ist pures Glück, und genau dafür lieben wir diesen Sport.

Sei dir aber bewusst: Das ist noch nicht „Surfen“, das ist der erste Schritt. Der Zauber beginnt hier – aber er hört hier nicht auf.

Anfänger beim Take-off im Weißwasser vor La Pared, Fuerteventura
Der Take-off im Weißwasser – der erste große Schritt.

2. Nach 3 bis 5 Tagen: das Fundament steht

Surfen ist kein Sport, den man an einem Nachmittag lernt. Es ist eine Fähigkeit, die dein Körper Wiederholung für Wiederholung verinnerlicht. Nach einer Kurswoche mit täglichem Unterricht hast du in der Regel:

  • den Take-off im Weißwasser sicher drauf,
  • ein gutes Gefühl für Balance und Blickrichtung entwickelt,
  • die wichtigsten Sicherheits- und Vorfahrtsregeln verstanden.

Das ist ein realistisches, ehrliches Ziel für deinen ersten Surfurlaub – und eine hervorragende Basis für alles, was danach kommt.

3. Die grüne Welle: der eigentliche Meilenstein

Der Traum vom „echten“ Surfen – dem Reiten einer ungebrochenen, grünen Welle – ist der nächste große Schritt. Und hier müssen wir ehrlich sein: Das braucht meist mehrere Wochen im Wasser, oft verteilt über mehrere Surfurlaube. Du lernst, die Welle zu lesen, im richtigen Moment anzupaddeln und den Take-off aus der Bewegung heraus zu timen.

Das klingt nach viel? Ist es auch. Aber genau das ist der Unterschied zwischen „ich war mal surfen“ und „ich bin Surfer“. Und der Weg dorthin macht süchtig.

Fortgeschrittener Surfer auf einer grünen Welle vor La Pared, Fuerteventura
Das große Ziel: die erste ungebrochene, grüne Welle.

4. Was beeinflusst, wie schnell du lernst?

Warum steht der eine nach zwei Tagen und die andere braucht länger? Das hängt von ein paar Faktoren ab:

  • Grundfitness & Wassergefühl: Wer schwimmt, Yoga macht oder schon mal auf einem Board stand (Skate, Snowboard, SUP), tut sich oft leichter.
  • Regelmäßigkeit: Jeden Tag eine Session bringt dich schneller voran als einmal pro Woche. Kontinuität schlägt Talent.
  • Die richtige Technik von Anfang an: Wer den „Touri-Take-off“ über die Knie lernt, muss ihn sich später mühsam abgewöhnen. Wir bringen dir von der ersten Minute an die saubere Technik bei – das dauert anfangs länger, spart dir aber Monate.
  • Kopf & Geduld: Surfen passiert zur Hälfte im Kopf. Wer entspannt bleibt und den Prozess genießt, lernt schneller.

5. Die einzige echte Abkürzung: ein guter Coach

Es gibt keine Abkürzung, die dir das Üben abnimmt. Aber es gibt eine, die jede Stunde im Wasser wertvoller macht: einen erfahrenen Coach, der den Spot und die Bedingungen des Tages kennt, dich an den richtigen Peak bringt und deine Technik direkt korrigiert, bevor sich Fehler einschleifen. Genau das ist unser Anspruch – Qualität statt Masse, damit jede Welle dich weiterbringt.

Surflehrer und Schüler mit Surfbrettern im Gegenlicht am Strand von La Pared
Ein guter Coach macht aus jeder Session mehr.

Fazit: Surfen ist eine Reise, kein Ziel

Wie lange dauert es also, surfen zu lernen? Aufstehen im Weißwasser: der erste Tag. Ein solides Fundament: eine Kurswoche. Echtes Wellenreiten auf der grünen Welle: mehrere Wochen, oft über mehrere Reisen hinweg. Surfen ist kein Ziel, das man abhakt – es ist eine Reise, die dich immer wieder ans Meer zurückbringt.

Der beste Zeitpunkt anzufangen ist jetzt. Starte deinen Surfkurs bei den Pionieren von La Pared – wir begleiten dich vom ersten Weißwasser bis zur ersten grünen Welle. Schreib uns einfach, wir finden den richtigen Kurs für dich.

Dela