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Die häufigsten Fehler beim Surfen lernen – und wie du sie vermeidest

Surfen lernen ist frustrierend und magisch zugleich. Das Gute daran: Die meisten Anfänger machen dieselben Fehler – und die kann man von Anfang an vermeiden. Als Pioniere, die seit Jahren am Strand von La Pared unterrichten, haben wir sie alle schon gesehen. Hier sind die häufigsten – und wie du sie umgehst, damit du schneller und sicherer vorankommst.

1. Der falsche Take-off (über die Knie)

Der häufigste und folgenschwerste Fehler. Viele Surfschulen bringen den schnellen „Touri-Take-off“ bei: erst auf die Knie, dann aufstehen. Das fühlt sich am ersten Tag leichter an – blockiert aber deine gesamte weitere Entwicklung, weil es auf einer grünen Welle schlicht nicht funktioniert. Lern von Anfang an den Take-off in einer einzigen, fließenden Bewegung. Anfangs schwerer, aber es ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.

Surflehrer korrigiert den Take-off eines Anfängers im Weißwasser in La Pared
Sauberer Take-off von der ersten Minute an – so vermeidest du den größten Fehler.

2. Das falsche (zu kleine) Board

Das Ego surft mit: Viele wollen so schnell wie möglich auf ein kürzeres, „cooleres“ Board. Das Ergebnis ist Frust – zu wenig Auftrieb, zu wenig Stabilität, kaum gefangene Wellen. Als Anfänger gehörst du auf ein großes, voluminöses Softboard. Es fängt Wellen leicht, verzeiht Fehler und schützt dich und andere. Der Umstieg auf ein kleineres Board kommt früh genug – wenn du bereit dafür bist.

Anfänger steht auf einem großen Softboard im Weißwasser bei Nalusurf, Fuerteventura
Das richtige Anfänger-Board macht den Unterschied zwischen Frust und Erfolg.

3. Die falsche Position auf dem Board

Zu weit vorne, und die Nose taucht ab – der klassische „Nosedive“. Zu weit hinten, und du kommst nie in die Welle. Die richtige Position auf dem Board ist millimeterentscheidend und einer der Punkte, die man allein kaum findet, mit einem Coach am Strand aber in wenigen Minuten. Präg dir dein „Sweet-Spot“-Gefühl von der ersten Session an ein.

4. Die Welle nicht lesen

Anfänger starren auf das Wasser direkt vor sich – erfahrene Surfer lesen den ganzen Ozean. Wo bricht die Welle? Wo ist der Peak? Wann muss ich anpaddeln? Wer zu früh oder zu spät paddelt, verpasst die Welle oder wird von ihr überrollt. Wellen lesen lernt man nur durch bewusstes Beobachten – nimm dir zwischen den Versuchen ganz bewusst Zeit, den Spot zu „lesen“.

Brechende Wellen am Surfspot La Pared an der Westküste von Fuerteventura
Wellen lesen ist eine eigene Fähigkeit – und entscheidend für jeden guten Ritt.

5. Vorfahrtsregeln & Etikette ignorieren

Surfen hat ungeschriebene Regeln – und die sind kein Schnickschnack, sondern Sicherheit. Die wichtigste: Wer näher am brechenden Teil der Welle (dem Peak) ist, hat Vorfahrt. Wer trotzdem „hineindroppt“, riskiert Verletzungen und Ärger. Lern die Regeln früh, respektiere den Lineup – und du bekommst Respekt zurück. Gerade an einem authentischen Spot wie unserem gehört das dazu.

Gruppe von Surfern mit Boards im Wasser vor La Pared, Fuerteventura
Respekt im Lineup gehört zum Surfen dazu – von Anfang an.

6. Ohne Aufwärmen und mit zu viel Ehrgeiz ins Wasser

Kalt ins Wasser springen ist der schnellste Weg zu Muskelkater, Zerrung – und Frust. Ein kurzes Warm-up am Strand (Rumpfdrehungen, ein paar Trocken-Take-offs) bereitet Körper und Kopf vor. Und: Setz dir realistische Ziele. Surfen lernt man nicht gegen die Uhr. Wer den Prozess genießt, statt sich über jede verpasste Welle zu ärgern, lernt nachweislich schneller.

Fazit: Kein Fehler ist unvermeidbar

Die gute Nachricht: Keiner dieser Fehler ist in Stein gemeißelt. Mit dem richtigen Board, der sauberen Technik von Anfang an und jemandem, der dich am Strand korrigiert, umgehst du die meisten schon bei deiner ersten Welle. Genau dafür sind wir da.

Lerne Surfen mit den Pionieren von La Pared – in kleinen Gruppen, mit ehrlichem Feedback statt Massenabfertigung. Schreib uns deine Anfrage, wir freuen uns auf dich.

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